Herzlich Willkommen im

 

Sie wünschen sich:

– eine familiäre Atmosphäre für Ihr Kind?
– eine kindorientierte Pädagogik?
– eine Alternative zu Regel-Kitas?
– Ihr Kind in anderer Umgebung selbst neu zu erleben?

Das bieten wir:

Der Verein Kinderhaus Ostfildern e.V. ist eine Elterninitiative, die in Selbstverwaltung eine freie Kindertageseinrichtung in Ostfildern-Nellingen betreibt. Unsere Kindergruppe besteht aus 15 Kindern im Altern von drei Jahren bis zur Einschulung.

Grundsätzliche Überlegungen

Die Entwicklungen in unserer Gesellschaft (Stichwort PISA) haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass Erfahrungen, Erkenntnisse und vor allem Erkenntnisgewinn von Kindern schon in den ersten Lebensjahren in den näheren Blickpunkt gerückt sind und dieses Alter in seiner Bedeutung für entscheidende Weichenstellungen erkannt wurde. Die Themen Bildung und Lernen sind in fast aller Munde und gehören mittlerweile zum politischen Alltag. Damit einhergehend entwickeln sich Ideen zu veränderten Kinderbetreuungsformen (z.B. kostenfreie Kindergärten, Ganztageskindergärten).

Es herrscht weitgehend Übereinstimmung darüber, dass vor dem Hintergrund zunehmender Komplexität der Gesellschaft und angesichts der Veränderung von Familienstrukturen und Arbeitswelt unsere Kinder vor Anforderungen gestellt werden, zu deren Bewältigung andere Qualitäten des Menschen benötigt werden als noch vor ein oder zwei Generationen.

Unsere Kinder werden flexibel auf neue Anforderungen reagieren müssen, sie sollen mit komplexen Sachverhalten umgehen können, aus einer Informationsflut Wesentliches auswählen, nach sorgfältigen Überlegungen verantwortungsvolle Entscheidungen treffen können und dabei sich selbst und anderen gegenüber eine verantwortliche Grundhaltung einnehmen. Dementsprechend heißt es im aktuellen Orientierungsplan: Das Ziel von Bildung und Erziehung ist eine eigenverantwortliche und gemeinschaftsfähige Persönlichkeit.

Es ist unser Bestreben, unsere Kinder bei der Entwicklung ihre Persönlichkeit zu begleiten und ihnen gegebenenfalls zu helfen.  Wir sehen darin die Basis, auf der sie befähigt sind, ihr Leben selbstbewusst und eigenverantwortlich zu führen und gleichzeitig den anderen nicht aus dem Blick zu verlieren.

Grundannahmen des pädagogischen Handelns

1. Beziehungen

Grundlage der Kinderhauspädagogik sind vielfältige, stabile Beziehungen, die behutsam aufgebaut werden. Schon die Eingewöhnung in den Kinderhausalltag wird so gestaltet, dass das Kind sich allmählich an die neuen Bezugspersonen und die Abwesenheit der Eltern gewöhnen kann.

2. Bildung und Lernen

Wir gehen davon aus, dass Kinder von Geburt an lernen. Sie wollen ihre Welt erkunden und verstehen lernen und das in ihrem eigenen Rhythmus und Entwicklungstempo. Es ist an den  Erwachsenen, beides zu berücksichtigen und zu akzeptieren.

3. Gemeinschaftsfähigkeit

In der natürlichen Entwicklung des Kindes liegt der Wunsch soziale Kontakte außerhalb der Familie zu knüpfen. Das Kind hat bis zu einem gewissen Grad Verselbstständigung und Einordnung in der Familie erfahren und erlernt. Nun drängt es nach außen. Im Kinderhaus begegnen die Kinder ihresgleichen und haben die Möglichkeit, sich mit Gleichaltrigen, mit jüngeren und älteren Kindern und mit Erwachsenen auseinander zu setzen. Wichtig dabei sind Respekt und das Erleben eines Miteinanders.

4. Umgang mit der Umwelt

Primärerfahrungen (mit Erde, Wasser, Feuer, Luft) sind wichtig. Sie kommen dem natürlichen Entdeckungsdrang der Kinder entgegen. Die Kinder sollen mit Freude und Verantwortung der Natur begegnen und daraus schöpfen. Waldtage sowie die Waldwochen im Sommer bieten dazu Gelegenheit. Aber auch auf einem Spaziergang kann z.B. das Beobachten von und der Umgang mit Tieren Thema sein, sei es beim Entdecken eines Vogelnestes oder bei einer Rettungsaktion für Regenwürmer.

5. Integration und Rolle der Eltern

Durch die besondere Organisationsform des Kinderhauses (Elterndienst, Elternverein als Träger der Einrichtung) entsteht eine Form des Zusammenseins, die nicht nur Einfluss auf die Kinder nimmt, sondern auch auf die Erwachsenen. Durch die Notwendigkeit gemeinsam alle Belange des Kinderhauses zu regeln, treten auch die Erwachsenen miteinander in intensiven Austausch.

6. Die Rolle der Erzieherinnen

Die ErzieherInnen sind für die Kinder die konstanten Bezugspersonen. Sie bereiten durch einen einfühlsamen, freundlichen Umgangston den Boden für die Beziehung und das Miteinander. Im alltäglichen Spiel liegt ihre besondere Aufgabe darin, eine Balance zwischen „Anregen“ und „Heraushalten“ zu finden, und so einen Freiraum für die individuellen Entwicklungen zu schaffen.

Eltern inklusive

Täglich arbeitet ein Elterndienst im Kinderhaus mit. Es ist uns wichtig, dass der Elterndienst in die pädagogische Arbeit integriert ist. Dadurch haben die Eltern die Möglichkeit, die Kinderhauspädagogik aktiv mitzuleben, die Kindergruppe kennen zu lernen und das eigene Kind im Kontext der Kinderhausgruppe zu erleben.

Stimmen der Eltern

„Hier habe ich als Mutter die Möglichkeit aktiv an der Gestaltung des Kindi-Tagesablaufs mitzuwirken!“

„Unser Kind im Spiel mit anderen Kindern zu erleben ist faszinierend. Jeden Tag lernen wir neue Seiten kennen.“

„Wir sind froh den Kontakt zu anderen Eltern und den Erzieherinnen zu haben. Viele wertvolle Gedanken wären ohne den regelmäßigen Austausch so niemals entstanden.“

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